WordPress oder Webflow: Welche Lösung passt zu Ihrem Unternehmen? Entscheidend sind die Inhalte, die Ihr Team pflegt, die benötigten Funktionen und die Verantwortung für den späteren Betrieb.
01 Zuerst Redaktion und Funktionen aufschreiben
Beginnen Sie mit Ihren häufigsten Aufgaben: eine Leistung ändern, einen Standort ergänzen oder Angebote veröffentlichen. Danach folgen Funktionen wie Suche, Filter und externe Anbindungen. Trennen Sie Anforderungen, die zum Start gebraucht werden, von möglichen Erweiterungen. So lässt sich die Systemwahl an Ihrem Alltag prüfen und nicht allein an einem Designbeispiel.
02 Was WordPress als Grundlage mitbringt
WordPress ist quelloffene Software. Seiten, Beiträge, Benutzerrollen und Medienverwaltung gehören zum System; Themes, Plugins und individuelle Entwicklung erweitern es. Bei einer selbst gehosteten Installation werden Hosting und technischer Betrieb gesondert organisiert. Diese Freiheit verlangt Entscheidungen: Welche Erweiterungen werden benötigt, wer aktualisiert sie und welche eigenen Funktionen müssen dabei geprüft werden?
03 Was Sie bei Webflow prüfen sollten
Webflow verbindet visuelle Gestaltung mit einem CMS für strukturierte Inhalte. Wiederkehrende Einträge wie Standorte oder Projekte können nach einem gemeinsamen Inhaltsmodell angelegt werden. Prüfen Sie anhand Ihrer Anforderungen, welche CMS-Struktur, Zugänge und Anbindungen benötigt werden. Aktuelle Tarifbedingungen und Funktionsgrenzen sollten vor der Entscheidung direkt beim Anbieter abgeglichen werden.
04 Die Pflege an einem echten Beispiel ausprobieren
Lassen Sie einen typischen Eintrag mit Ihren eigenen Inhalten anlegen: etwa einen Standort mit Bild, Adresse und Kontaktweg. Prüfen Sie, welche Schritte Ihr Team selbst erledigt und an welcher Stelle Gestaltung oder Entwicklung gebraucht wird. Eine gute Pflegeoberfläche hängt auch vom konkreten Aufbau ab. Der Name des CMS allein sagt wenig darüber aus, wie verständlich Ihre spätere Redaktion wird.
05 Gesamtkosten und Zuständigkeiten vergleichen
Stellen Sie einmalige Einrichtung und laufende Ausgaben gegenüber. Dazu können Hosting oder Plattformtarife, Lizenzen, Betreuung und zusätzliche Dienste gehören. Klären Sie, wem Konten gehören, wer Zugänge verwaltet und welche Inhalte bei einem späteren Wechsel übernommen werden können. Benötigen Sie komplexe interne Abläufe oder spezielle Datenverarbeitung, sollte zusätzlich geprüft werden, ob eine individuelle Anwendung sinnvoll ist.
06 Was unsere Projekte zur Entscheidung beitragen
Nur Consulting nutzt WordPress für ein Immobilienportal mit Objektpflege und Suchfunktionen. Giazzo wechselte mit dem gewachsenen Standortauftritt von WordPress zu Webflow. Diese Projekte belegen unterschiedliche Umsetzungen, aber keine allgemeine Überlegenheit eines Systems. Für Ihr Vorhaben zählen die konkreten Inhalte und Abläufe. Lassen Sie deshalb die wichtigste Funktion und einen typischen Pflegevorgang früh zeigen.